Die E-Rechnung ist längst kein Zukunftsthema mehr: Bereits seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen grundsätzlich in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen. Für den Versand gelten jedoch Übergangsregelungen. Eine wichtige davon endet zum Jahreswechsel: Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro bei betroffenen B2B-Umsätzen grundsätzlich E-Rechnungen ausstellen.
Damit stellt sich für viele Unternehmen spätestens jetzt die praktische Frage: Ist unsere bestehende Software dafür überhaupt geeignet? Und falls nicht, welche Lösung passt am besten zu unseren Prozessen?
Neue Software kaufen oder bestehende Systeme nutzen?
Für viele Unternehmen wird diese Frage mit dem Ende der Übergangsfrist konkret. Doch die Umstellung muss nicht automatisch bedeuten, die bisherige Softwarelandschaft über Bord zu werfen.
Der sinnvollere erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme: Welche Systeme sind bereits im Einsatz? Welche davon unterstützen E-Rechnungen? Wo fehlen Funktionen oder Schnittstellen? Und welche Lösung fügt sich am besten in die vorhandenen Prozesse ein?
Muss es dafür eigentlich Peppol sein?
Nicht unbedingt. Peppol ist eine Möglichkeit für den strukturierten Austausch elektronischer Rechnungen, aber nicht für jedes Unternehmen zwingend erforderlich. Umso wichtiger ist es, zunächst zu prüfen, was die vorhandenen Systeme bereits ermöglichen.
Sind sie unsicher oder suchen bereits nach einer komfortablen Möglichkeit, E-Rechnungen auszustellen? Gerne beraten wir Sie zu dem Thema, führen eine Bestandsaufnahme durch und finden eine geeignete Lösung für Sie. Sprechen Sie uns einfach an!
Häufig gestellte Fragen
Was ist überhaupt eine E-Rechnung?
Ist eine PDF-Rechnung bereits eine E-Rechnung?
Ab wann wird die E-Rechnung für Unternehmen verpflichtend?
Für welche Unternehmen gilt die E-Rechnungspflicht?
Welche Ausnahmen gibt es?
Welche E-Rechnungsformate gibt es?
- XRechnung: Ein rein maschinell lesbares XML-Dokument, dass von Menschen optisch nicht lesbar ist, sondern lediglich maschinenlesbar
- ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland): Ein Format, das eine optische Ansicht als PDF mit einer eingebetteten XML-Datei kombiniert und somit sowohl von Mensch als auch Buchhaltungssoftware ausgelesen werden kann
Was ist Peppol?
Ist Peppol verpflichtend?
Was ist der Unterschied zwischen Peppol und einer E-Rechnung?
Was muss ich als Unternehmen jetzt konkret vorbereiten?
- anhand des Umsatzes prüfen, ab wann Umsetzung verpflichtend wird
- ob die eingesetzte Buchhaltungs-, ERP- oder Warenwirtschaftssoftware E-Rechnungen unterstützt
- betroffene Mitarbeitende sowie Geschäftspartner auf die neuen Abläufe vorbereiten
- ggf. Datensätze und Stammdaten sortieren
Was passiert, wenn ein Geschäftspartner noch keine E-Rechnungen verarbeiten kann?
Wie werden E-Rechnungen korrekt archiviert?
Wie lassen sich E-Rechnungen automatisch verarbeiten?
Welche Fehler sollten Unternehmen bei der Umstellung vermeiden?
- PDF mit E-Rechnung gleichsetzen
- Zu spät mit der Umstellung beginnen: Für die Ausstellung gelten zwar klare Fristen, jedoch sollte ein Puffer für die Einarbeitung in eventuell neue Prozesse geplant werden
- Fehlerhafte E-Rechnungen (z.B. ungeeignete Dateistruktur oder unvollständige Angaben) durch fehlende Validierung nicht erkennen
- Mitarbeitende nicht einbeziehen: Zuständigkeiten und neue Abläufe sollten vor der Umstellung klar definiert und kommuniziert werden.
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